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Presseecho und LinksFairEnergie 02/2003Zwei niederländische Geschäftsleute diskutieren on einem weiß gedeckten Tisch mit ihrem deutschen Partner. Während im Hintergrund klassische Musik läuft, wird das Hauptgericht serviert: Fisch mit Reis. Darüber wundern sich die Niederländer, denn schließlich ist ihnen vor allem die Kombination Fisch mit Pommes frites vertraut. Ein Fauxpas für den 40-jährigen Lothar Dollinger, Inhaber des Achalm.Restaurants. Schließlich überdeckt der starke Eigengeschmack der fetthaitigen Pommes den des Fisches. Qualität auf der Achalm Das Restaurant liegt nur fünf Autominuten von Reutlingen entfernt, dem "Tor zur Schwäbischen Alb" (www.reutlingen.de), unterhalb des höchsten Punktes der Achalm - eines 707 Meter hohen Zeugenbergs. Lothar Dollinger und seine Frau Barbara beweisen hier, dass sie mehr als nur Spätzle und Maultaschen zubereiten können. Auf der Karte stehen neben schwäbischen auch deutsche und internationale Spitzengerichte. Spitze sind auch die Weine aus allen Teilen der Welt. Im neuen Restaurantführer Michelin wird das Restaurant empfohlen. Bevor das Ehepaar auf die Achalm zog - das war 2001 -, führte es den Übersberger Hof in Pfullingen. Eine Spezialität des Hauses sind Wildgerichte, allen voran Reh und Wildschwein. Jede Woche liefern Jäger aus der Umgebung drei bis vier Wildschweine. Lothar Dollinger versucht, so viele hochwertige und frische Zutaten wie möglich von regionalen Lieferanten zu beziehen; diese kennt er zumeist persönlich. Neben Wild bekommt er auf diese Weise auch Kartoffeln oder Pilze. Ein großer Teil des Lammfleisches stammt von den Lämmern des markanten Bergkegels in Reutlingen. Jedes Frühjahr treibt ein Reutlinger Hirte etwa 600 Schafe auf die Weiden der Achalm. Genuss mit Ambiente Hier, oberhalb von Reutlingen, wird aber nicht nur der Gaumen, sondern auch das Auge verwöhnt. Besonders nachts bietet sich ein phantastischer Blick auf die Lichter der Großstadt. Tagsüber lässt die verglaste, nach Südwesten exponierte Frontfassade des Restaurants sehr viel Licht einfallen. Eine offene Holz-Glas-Architektur, die Möbel, abstrakten Gemälde und Plastiken sowie das gute Essen, der Service und die Aussicht tragen dazu bei, dass die Gäste immer wieder gerne kommen. Viele Geschäftsleute laden ihre Partner hier zum Essen ein. Aber auch Familien mit Kindern sowie Hotel-und Tagungsgäste besuchen die Gaststätte. Den Löwenanteil bilden aber die Stammgäste. Für das Restaurant ist es unerlässlich, den Kundenstamm durch Qualität zu binden, ein Ziel, das sich bewährt hat: "Wir sind sehr gut angekommen", meint Dollinger. Wandern und entdecken Man kann auf der Achalm nicht nur essen, sondern auch Spaziergänge unternehmen - vor allem im Frühling, wenn die artenreiche Tier- und Pflanzenwelt zum Leben erwacht und Schafe als vierbeinige Landschaftspfleger den Hügel bevölkern. Auf der Achalm finden sich noch Überreste der gleichnamigen Burg und ein Aussichtsturm. Jahrhundertelang signalisierte diese Höhenburg den Herrschaftsanspruch der jeweiligen Fürsten über Reutlingen und Umgebung. Eine Legende besagt, dass der Name "Achalm" während einer Schlacht entstand. Ein Fürst soll damals, bevor er von einem Kontrahenten erschlagen wurde, "Ach Allm-ächtiger" ausgerufen haben. |
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